interessant…
Juni 29, 2008
…ist es, durch welche suchbegriffe besucher meines blogs auf eben diesen kommen. ganz oben auf meiner top ten liste steht: liebe und sex in bluno! wer immer liebe und sex in bluno gesucht hat, hat mich gefunden…
weisste bescheid, wa! so denn: gleich gehts los! meine nachbarn machen open air party, es dröhnt seit STUNDEN „schwarz und weiß“ durch die straße…die diensthabenden feuerwehrleute von gegenüber grooven sich auch schon ein. ich habe geflaggt. jetzt kanns losgehen! FINALE…OHOH….rudelgucken auf´m sofa…feiern wie ein großer…ich tipp auf ein 3:2 für DEUTSCHLAND! ansonsten gehts gut. wird ruhiger. freitag ne trauung gehabt, heute einen gottesdienst, jetzt halte ich erstmal meine klappe, die nächste predigt steht für mich anfang august an! cooles gefühl…mehr als 4 wochen ohne predigt. mal sehn, ob ichs aushalte! so denn: auf ein geiles spiel und: sorry spanien…
Nachtrag (Montag, 30.06.08). schöner fußballabend ist irgendwie anders. 4 weizenbiere habens auch nicht erträglicher gemacht. glanzlicht war das rudelgucken mit den nachbarn auf´m sofa. dennoch: das war wohl nix. schweigen im wohnzimmer. schweigen in lüdenscheid. nur ein paar spanier feierten ihren wohlverdienten sieg. naja: reden wir es uns schön: zweiter ist auch nicht schlecht und jens lehmann war gut…jetzt machen wir einen PUNKT und freuen uns auf die wm-qualifikation und einen heißen sommer oder so!
steinsfeld ade!
Juni 25, 2008
11 tage war ich in franken – in steinsfeld. schön war´s…wie werde ich die posaunenchöre vermissen…highligth war u.a. der besuch von klaus kreischer – freund und kollege – der meinen vortrag mit pantomime bereichert hat – sehr geil! habe die zeit mit meinem kollegen wolle sehr genossen – auch die vielen guten und bereichernden gespräche, leckeres essen, em rudel gucken, schönes wetter und nette menschen haben mir echt gut getan und heute abend wird m ir schon was fehlen – ein abend ohne posaunenchor und fußballgucken auf dem sofa – schon komisch! schönster kommentar in steinsfeld: du warst der am besten gestylte mann im zelt! wow….gut für´s ego…vielen dank nochmal an die kommentierende
. so denn: freu mich aufs fußballspiel und ich freue mich über jeden kommentar!
geistliche selbstbefriedigung
Juni 19, 2008
ich komme ja viel rum in deutschland und lerne die unterschiedlichsten kirchen und gemeinden kennen. ich entdecke unglaublich viel gutes. lerne menschen kennen, die mich beeindrucken. sehe konzepte, die aufgehen. erlebe aufbrüche. das begeistert mich. das fasziniert mich. das motiviert mich. das macht mut für die geistliche landschaft in unserem land.
dann erlebe ich aber eben auch genau das gegenteil: gemeinden, die sich nur um sich selbst drehen. die ihre bedürfnisse befriedigen. die gefangen sind in einer falschen gesetzlichkeit. die gefangen sind in traditionen und „wir haben das schon immer so gemacht“. die es sich kuschelig und gemütlich gemacht haben und ihre rituale pflegen. die sich in außerordentlichen sitzungen um erbsen streiten. die jeglichen bezug zu den menschen in ihrer umgebung verloren haben.
ich will nicht wettern gegen bestimmte formen – vieles ist einfach kulturell zu sehen. klar ist: manches, was ich unterwegs erlebe (programmgestaltung, musik…) gefällt mir nicht, weil es nicht zu meiner kultur gehört. darum geht es nicht – es geht nicht um posaunenchören oder worship bands. es geht um unsere grundhaltung. um gesellschaftsrelevantes christsein. darum, dass wir licht sind für diese welt und es nicht noch dunkler machen. darum, dass man bei uns aufatmen kann, freiheit erlebt und nicht eingeengt wird und kaum noch luft zum atmen bekommt. es geht darum, das wir aufhören, nur uns und unsere bedürfnisse zu befrieden. jesus als vorbild nehmen. den menschen zugewandt sein. formen finden und anwenden, die den menschen dienen ohne den inhalt zu reduzieren. es nicht uns gemütlich machen sondern die gemütlichkeit durchbrechen und aktiv werden. neues denken. neue wege gehn. mal radikal anders sein – so, das menschen heil werden an leib, seele und geist. alte wege verlassen und neue suchen. ich wünsch mir das! vielleicht müsste man die frommen säkularisieren….?!
das wird ein abend
Juni 16, 2008
heute ist es soweit: die bildzeitung titelt: AUF WIENERSEHN IHR ÖSI-WÜRSTCHEN – diese schlagzeile kann man ja so oder so verstehen…der verantwortliche redakteur hat für diese meisterleistung auf jeden fall den publizer preis verdient! ich bin ziemlich gespannt auf dieses spiel. werde es im frankenland gucken. muss vorher noch einen vortrag halten, der dementsprechend kurz ausfallen wird – und dann gibt´s rudelgucken im zelt der deutschen zeltmission. holla! ich hoffe auf gute stimmung und toleranz gegenüber dem prediger, der sich schon mal lautstark zum spiel äußern kann. in der haut meines geschätzten kollegen klausa möchte ich nicht stecken – warum kann man hier lesen. also: auf einen geilen fußballabend, ich tippe 2:1 für deutschland und zitiere am ende meines kleinen blogeintrages prinz-peng-podolski: fußball ist wie schach – nur ohne würfel.
woran sind sie zu erkennen
Juni 6, 2008
war beim frisör – auf tour, in bad doberan. die nette frisöse fragte mich nach meinem beruf. ich sagte: ich bin pastor. da war sie erstmal geschockt. wir sprachen über ihre erfahrung mit kirche und pastoren, christentum und religion. interessant fand ich, was sie sagte: sie wirken so offen und nett! das passt nicht zu meinen erfahrungen mit kirche und christen!n christen sind doch die, die immer gegen alles sind. ich stelle fest, dass wir christen es sind, die diese vorurteile durch unser verhalten und unsere (oft verkappte) moralvorstellung schüren. oft aus angst, gott nicht mehr zu gefallen. sich die gnade zu verspielen.
wir sind immer gegen etwas. gegen´s rauchen. gegen´s tanzen. gegen alkohol. gegen kino. gegen sex vor der ehe (und manchmal auch gegen sex in der ehe), gegen homosexualität, gegen liberale tendenzen, gegen politiker, gegen christen, die anders denken…und dann schreien wir laut: steht auf, wenn ihr christen seid (und haut den anderen eure wahrheiten fröhlich um die ohren…). liebe blog leser: auch wenn ich mich damit aus dem fenster wage: ich habe die schnauze voll davon!!! ich will nicht zu einem system gehören, das sich dadurch auszeichnet, dass es gegen etwas ist. ich will für etwas sein – für die menschen. wenn ich die bibel lese und mir das verhalten von jesus ansehe, stelle ich fest, dass er immer für die menschen war. sie liebte. und liebte. und liebte. ihnen ihre wahrheit spiegelte und die wahrheit gottes -immer in liebe! ich will das lernen: für die menschen sein. sie lieben und so der liebe gottes ein gesicht geben – auf der bühne, im aldi, beim frisör und in der kneipe. alles andere (die moral, die „richtige“ oder „falsche“ theologie“) wird da für mich nicht unwichtig, aber mindestens zweit und drittrangig!!!
essen mit händen oder mit oma zu mc donalds
Juni 6, 2008
es ist an der zeit über das leben auf tour zu berichten. ich bin mal wieder unterwegs – 14 tage in meck pom
mit den kollegen eickhoff und kreischer (einen kleinen visuellen einblick in das tourleben gibt es beim kollegen eickhoff, hier klicken.). heute, werte blog leser, wollen wir uns der kulinarischen gestaltung des tourlebens widmen.
drei tagen weilten wir in waren an der müritz. ein idyllischer ort. ein schöner ort. etwas fischlastig aber schön. um das klischee des tourlebens zu erfüllen, entschieden wir – die kollegen kreischer und eickhoff nebst meiner wenigkeit – uns nach vollbrachten auftritt in einem kleinen fastfood restaurant einzukehren und uns die speise zum heimatlichen verzehr aushändigen zu lassen. soweit der plan. da wir freundliche menschen sind, konnten wir die bitte der tochter des veranstalters nicht ablehnen, ihre großmutter (umgangssprachlich auch oma) mitzunehmen, die, ähnlich wie unsereins, etwas außerhalb von waren beheimatet war. etwas unsicher, ob wir mit der großmutter der tochter des veranstalters oben erwähntes etablissment aufsuchen können, machten wir uns auf den weg. der hunger und die leidenschaft war größer als der respekt vor dem alter. so steuerten wir zielgerichtet auf den burger schuppen und bestellten unser abendbrot – sehr zur freude der großmutter der tochter des veranstalters, die zum ersten mal (das stelle sie mit charmanten sächsischen dialekt fest) drive-in machte, aber die schleichwege rund um mc donalds erstaunlich gut kannte….ein echtes erlebnis.
ein weiteres kulinarisches erlebnis hatten wir am gestrigen tage: zur zeit befinden wir uns in neubrandenburg. nach der veranstaltung wurden wir zum essen ins brauhaus wallenstein eingeladen – sehr sehr sehr geil! ritteressen. fleisch ohne ende. sauerkraut. rotkohl. kartoffeln. klöße. selbstgebrautes bier. zwei nachteile: es gab kein besteck. wir aßen mit den händen. nach einer kurzen zeit der überwindung hat es unglaublich viel spaß gemacht. andere nachteil: es war schon nach 22:00 uhr als wir aßen – die nacht war die hölle!!! voller bauch. magenschmerzen. heuschnupfen. hitze. und dennoch: ein echtes erlebnis, rotkohl und sauerkraut mit fingern zu essen. nach getaner arbeit eilte die magd herbei, um dem edelmann (das war ich!!!!!
) die hände zu säubern…ein echtes erlebnis. wer also in neubrandenburg ist, sollte unbedingt im brauhaus wallenstein halt machen. an dieser stelle ein herzliches dankeschön für´s essen und an die magd tabea…
ich habe gott verpasst
Juni 6, 2008
es ist zeit, für ein ehrliches zeugnis (so nennen fromme einen erfahrungsbericht) meinerseits:
ich habe gott verpasst. um ganze 15 minuten. er war da. ich nicht. ich kam zu spät. kein gott mehr da. nicht einer. auch keine vertretung. alles rennen und eifern, alles rasen und eilen umsonst. nutzlos. sinnlos. er war weg. ganz leise entschwunden. und ich stand mit leeren händen einsam und verlassen vor dem platz, an dem gott noch vor 15 minuten seinen großen auftritt hatte. statt gott, der ja nicht mehr da war, nahm skyline seinen platz ein. kein ersatz für gott. nichtmal ein schwacher trost. aber auch gut. vielleicht sogar besser als gott. als karel gott!
achtung: falls mir jemand blasphemie unterstellen will: es handelt sich tatsächlich nur um ein verpasstes konzert mit der schlagersänger karel gott in kühlungsborn an der ostsee, welchem ich mit den kollegen eickhoff und kreischer beiwohnen wollte – aber leider (???) zu spät kam!
on the road
Juni 5, 2008
ganz schön heftige wochen liegen hinter mir – ich war viel unterwegs: in bremen auf dem christival, in serrahn (kleiner ort in mecklenburg) und in bluno (noch kleinerer ort in der lausitz). bereichernd sind die ganz unterschiedlichen begegnungen mit ganz unterschiedlichen menschen…
…beim christival war es fast wie bei einem großen familientreffen: freunde und bekannte, kolleginnen und kollegen aus der ganzen republik habe ich getroffen, und jede menge neue menschen kenenngelernt. das war schön. schön, sich auszutauschen, sich aneinander zu freuen, zu lachen und auch ganz ernst zu werden. wir haben das jugendzelt auf dem christival vorgestellt und ein wahnsinns feedback bekommen. für das kommenende jahr haben wir einige verbindlichen anfragen. das macht unglaublich viel mut und motiviert! mehr infos und bilder gibt es unter jugendzelt.de
zu den schönsten begegnungen auf dem christival gehörte für mich das gespräch mit einer mitarbeiterin der messe bremen – die verkaufte brezeln. habe sie auf ne tasse kaffee eingeladen, wir haben uns unterhalten. ich fragte sie: und, wie ist es hier zu arbeiten? sie sagte: super! die menschen sind so nett! das hatte ich noch auf keiner veranstaltung…wow! wie wäre es, wenn die christen daran zu erkennen wären: das sie nett sind! liebe leben! und nicht dauernd laut schreien (steht auf, wenn ihr christen seid) gegen wen und was sie alles sind.
einen artikel zum christival möchte ich empfehlen, weil er ein heißes eisen anfasst, das dringend angefasst werden muß – hier klicken!
beeindruckend waren für mich auch die begegnungen mit den menschen aus serrahn. ich war eingeladen, beim jahrersfest des diakonischen zentrums serrah (suchtklinik) zu reden – viele menschen…viele menschen, die heil geworden sind an leib, seele und geist. bewegende geschichten habe ich gehört. geschichten die auch deutlich machen: gott ist nicht tot! er ist real und verändert auch heute menschen.
in bluno habe ich den besten gospelchor der welt (aus chemnitz) gehört – und zum abschied der vortragsreihe einen schalketeddy bekommen – danke ernst!
ein wahnsinnserlebnis war aber für gabi und mich der wdr2 tag in HÜCKESWAGEN – was für ein geiler tag! bestes wetter. super programm. viele alte freunde und weggefährten. live konzert mit basta und bap…es geht kaum besser. ein tag, den wir genossen haben – ganz ohne kinder, nur wir beide und es war echt schön! von solchen tagen hätte ich gern mehr!
fazit dieser zeit: alles wesentliche im leben ist begegnung (m.buber)! für begegnungen will ich mir mehr zeit nehmen. meine augen viel mehr offen halten für gute und mutmachende begegnungen, denn das ist es, was leben reich macht!
hannah und die em!
Juni 5, 2008
hannah hat eine fahne!
eine deutschland-fahne!
sie hängt am auto!
hannah hat eine „kranz“ zum umhängen in den farben: schwarz-rot-gold!
dieser „kranz“ wird nur zu deutschen spielen umgehängt.
hannah reißt beide arme in die luft und brüllt aus leibeskräften: DEUTSCHLAND!!!!
hannah ist meine tochter!!!


